Blog 1: Auskunftei Benchmark im Online-Handel


Autor: Ethan Magnet, Product Manager

Wie Onlineshops die Qualität von Datendienstleistern selbst messen können


Erfolgreiche Onlineshops haben eins gemeinsam: sie schaffen Kundenzufriedenheit entlang der kompletten Customer Journey. Ein äußerst kritischer Bereich ist hierbei der Checkout-Prozess. Denn wer Warenkorbabbrüche vermeiden will, muss für sich den optimalen Zahlartenmix finden. Mittlerweile existieren eine Vielzahl an Zahlungsmethoden, die Online-Shoppern weltweit zur Verfügung stehen. Wer als Onlinehändler aus Shop Besuchern treue Wiederbesteller machen will, benötigt ein Payment-Angebot, dass sowohl der Unternehmensstrategie entspricht, als auch Anklang bei der Zielgruppe findet. Erfahrene Shop Betreiber wissen bereits, dass der Rechnungskauf nach wie vor zu den beliebtesten Zahlarten in Deutschland gehört und sich vor allem im Bereich der Auswahlbestellungen etabliert hat. So können Händler allein durch die Einführung des Rechnungskaufs bereits spürbar ihre Kaufabbruchsquoten senken. Doch dies ist nur eines von unzähligen Beispielen die zeigen, wie wichtig eine ausgewogene Zahlartensteuerung ist. Denn grundsätzlich gilt:
  • Potenzielle Kunden brechen den Checkoutprozess ab, wenn sie nicht ihre bevorzugten Zahlarten vorfinden.
  • Ein abgestimmtes Zahlartenangebot beeinflusst maßgeblich die Paymentkosten.
  • Der grenzübergreifende Onlinehandel erfordert länderspezifische Bezahlverfahren.
  • Die genutzten Zahlarten haben Einfluss auf die Retouren Quote.

Vorteile und potenzielle Risiken für OnlineShops

Trotz der vielen Vorteile, die Zahlarten wie der Rechnungskauf mit sich bringen, stehen Onlinehändler vor allem auch potenziellen Risiken gegenüber. Denn jeder Kauf birgt grundsätzlich die Gefahr des Zahlungsausfalls und Identitätsbetrugs. Auf Seiten des Onlineshops macht es Sinn, Bestelldaten zunächst mit vorhandenen Informationen abzugleichen. Relativ einfach kann dies im Rahmen einer Bestandskundenbestellung erfolgen. Sind Merkmale wie offene Posten, Bestellhistorie und negatives Bezahlverhalten bekannt, können Shop Betreiber bereits hier entscheiden, welche Zahlarten dem Besteller zur Verfügung gestellt werden. Schwieriger ist die Situation im Falle von Neukundenbestellungen, bei denen in der Regel noch keine Erfahrungswerte existieren. Nicht selten greifen Onlinehändler hier auf Informationen von Auskunfteien zurück. Denn Score-Werte und negative Charakteristika helfen dabei, eine erste Risikoeinschätzung vornehmen zu können. Doch Daten von Auskunfteien spielen nicht nur hier eine Rolle, sondern können bereits zuvor zur Prüfung von Adresse und Identität des Antragsstellers eingebunden werden.

Herausforderungen für Shop Betreiber
 
Shop Betreiber stehen dabei vor der Herausforderung, den richtigen Anbieter im Checkout-Prozess anzubinden. Es existiert eine Vielzahl an Dienstleistern, welche je nach Anwendungsfall und Branche unterschiedliche Lösungen anbieten. Onlinehändler müssen sich dabei stets folgende Fragen stellen:
  • Zu welchem Zeitpunkt sollen externe Informationen eingebunden werden?
  • Welche Informationen sind notwendig? (B2B/B2C)
  • Wie hoch sind Granularität und Qualität der Daten?
  • Inwiefern unterscheiden sich Anbieter hinsichtlich der ausgegebenen Scores?
  • Wie gestaltet sich die technische Integration?
  • Welche Kosten sind damit verbunden?

Wie beziehe ich als Shop Betreiber meine Informationen?

Es existieren einige Bereiche, in denen ein direkter Vergleich für Onlinehändler verhältnismäßig schwierig sein kann. Auskunfteien verfügen nicht nur über unterschiedliche Score Systeme, sondern unterscheiden sich auch in der Art und Weise wie diese berechnet werden. Einbezogene Bewertungskriterien samt ihren Gewichtungen differenzieren dabei je nach Anbieter. Doch nicht nur hier bestehen Unterschiede, die auf Seiten des Onlineshops zu beachten sind. Ebenso sollte darauf geachtet werden, wie aktuell und performant die einzubeziehenden Informationen sind. Denn diese können letztendlich ausschlaggebend dafür sein, ob ein potenzieller Kunde eine finale Bestellung tätigt oder nicht. Grundsätzlich können Shop Betreiber nach einer gewissen Zeit einschätzen, ob die genutzte Datenquelle den eigenen Anforderungen entspricht, ein direkter Vergleich ist dadurch aber noch nicht möglich.

Unser Lösungsansatz für OnlineShops

Eine Lösung dafür ist die proofitBOX der SHS VIVEON. Die proofitBOX bietet eine individuell konfigurierbare Zahlartensteuerung für jeden Onlineshop. In mehreren Schritten übernimmt sie dabei die automatisierte Entscheidung und bindet sowohl interne Shop-Daten als auch externe Informationen mit ein. Im Zuge der Berücksichtigung externer Daten ermöglicht die proofitBOX eine zügige und einfache Anbindung von über 50 Datenanbietern via „Plug and Play“. Besonders interessant für Onlineshops: es lassen sich mehrere Anbieter gleichzeitig einbinden, sodass ein direkter Vergleich unter Realbedingungen möglich ist. Die einfache Integration und sofortige Einbindung externer Informationen in den Shop Prozess führt dazu, dass potenzielle Unterschiede in der Entscheidung sofort sichtbar werden. Schlussendlich hat es der Onlinehändler selbst in der Hand zu entscheiden, auf Basis welcher Informationen eine Entscheidung getroffen werden soll. Mit einem Parallelbetrieb unterschiedlicher Auskunfteien lässt sich allerdings nicht nur herausfinden, welche Datenquelle effizienter ist. Vielmehr ist es Onlineshops damit möglich, das Beste aus mehreren Anbietern zu nutzen und die eigene Auskunftei Strategie zu optimieren. Die exklusiven Vorteile der proofitBOX eröffnen Onlineshops somit den Weg, externe Daten ausfallsicher und kostenorientiert in den Checkout-Prozess einbinden zu können.

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